Arbeitsstelle für Theorie der Literatur
Die Göttinger Arbeitsstelle für Theorie der Literatur am Seminar für deutsche Philologie existiert seit 2004. Sie soll dazu beitragen,
- Projekte im Bereich der literaturwissenschaftlichen Grundlagenforschung anzuregen und zu unterstützen
- Forschungen im Bereich der Literaturtheorie zusammenzuführen
- geeignete Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen, um literaturtheoretische Studien zu unterstützen
- in der Lehre den Göttinger Studierenden literaturtheoretisches Problembewusstsein und Wissen zu vermitteln
Mit ihren verschiedenen Projekten und Kooperationen will die Arbeitsstelle alle ansprechen, die an Literaturtheorie interessiert sind. Am Forschungsstandort
Göttingen soll sie zudem eine Plattform bilden, um Lehrveranstaltungen zu Themen der Literaturtheorie zu koordinieren, wissenschaftliche Wokshops und Tagungen
zu organisieren und Drittmittel einzuwerben.
Die Arbeitsstelle steht für einen integrativen Ansatz auf der Basis einer analytischen Grundorientierung.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsstelle stehen für einen integrativen literaturtheoretischen Ansatz auf der Basis einer analytischen Grundorientierung. Ihre Forschungs- und Interessenschwerpunkte liegen in folgenden Themenbereichen:
- Theoriebildung der Literaturwissenschaft
- Analyse und Explikation literaturwissenschaftlicher Grundbegriffe
- Analyse literaturwissenschaftlicher Argumentationen
- Erforschung einzelner literaturtheoretischer Problemfelder (Literaturbegriff, Fiktionalität, Emotionstheorie, Probleme digitaler Literatur)
- Narratologie
- Theorie der Wertung von Literatur
- Verhältnis der Literaturtheorie zu theoretischen Ansätzen der Nachbardisziplinen
- Wissenschaftsgeschichte
Die Arbeitsstelle baut momentan drei Komponenten auf:
- Internet-Portal "Theorie der Literatur", unter anderem mit der "Annotierten Bibliographie zur Literaturtheorie", die seit Juli 2007 online ist
- Veranstaltungen, Tagungen und Projekte
- Print-Veröffentlichungen
Unterstützt werden die Aktivitäten der Arbeitsstelle durch die Reihe "Revisionen. Grundbegriffe der Literaturtheorie" und die Zeitschrift "Journal of Literary Theory".